Musikschule Wildberg

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Schulordnung

Der Musikschule Wildberg

1. Träger und Aufgaben
Die Musikschule Wildberg wird von der Stadt Wildberg als öffentliche Einrichtung geführt. Sie ist eine Bildungseinrichtung vornehmlich für Kinder und Jugendliche. Ihre Aufgaben sind die musikalische Grundausbildung, die Heranbildung des Nachwuchses für Laien- und Liebhabermusizieren, Ausbildung im Tanzbereich, die Begabtenfindung und -förderung sowie die studienvorbereitende Ausbildung. Es ist auch eine musikalische Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen möglich. Die Ausbildung erfolgt nach dem Strukturplan und in Anlehnung an die Rahmenlehrpläne des Verbandes deutscher Musikschulen.

2. Schuljahr
Das Schuljahr der Musikschule beginnt am 01. Oktober und endet am 30. September. Es ist in zwei Halbjahre (01.10. bis 31.03. und 01.04. bis 30.09.) eingeteilt. Davon ausgenommen sind die Kurse der Musikalischen Früherziehung. Sie beginnen am 01. September und enden nach zwei Jahren am 31. Juli. Die Ferien- und Feiertagsregelungen sowie die Festlegung der beweglichen Ferientage der allgemein bildenden Schulen in Wildberg gelten in gleicher Weise auch für die Musikschule. Im Rahmen des Schäferlaufes Wildberg entfällt der Unterricht am Widberger Nachmittag ersatzlos.

3. An- und Abmeldung
Die Anmeldung erfolgt durch die gesetzlichen Vertreter schriftlich auf einem besonderen Formular. Über die Aufnahme entscheidet die Schulleitung. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Das Vertragsverhältnis ist geschlossen, sobald die Aufnahme vonseiten der Musikschule schriftlich bestätigt ist. Der Beginn des Unterrichts erfolgt in der Regel zu Beginn eines Schulhalbjahres (01.04. / 01.10.). Die Vereinbarung anderer Aufnahmetermine ist nur möglich, wenn die Voraussetzungen seitens der Musikschule dafür gegeben sind. Eine Abmeldung ist nur zum Ende eines Halbjahres (31. 03./ 30.09.) möglich. Sie muss sechs Wochen vor Halbjahresende schriftlich der Musikschulleitung vorliegen. Abmeldungen während des laufenden Schuljahres können in besonders begründeten Ausnahmefällen (z. B. Wegzug oder längere Krankheit) berücksichtigt werden. Eine Abmeldung aus den laufenden Kursen der Musikalischen Früherziehung ist nur zum 31.07. möglich. Für zeitlich begrenzte Kursangebote gelten besondere Bedingungen. Mündliche An- und Abmeldungen gegenüber Lehrkräften sind nicht möglich.

4. Teilnahmevoraussetzungen
Der Schüler ist zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme am Unterricht, zu den Ergänzungsfächern und an Ergänzungsveranstaltungen verpflichtet. Verhinderungen sind der Lehrkraft oder der Musikschule rechtzeitig mitzuteilen und entbinden nicht von der Pflicht zur Entrichtung der Unterrichtsentgelte. Der ausgefallene Unterricht wird nicht nachgeholt. Vernachlässigung des Unterrichts, ungenügende Leistungen oder Nichtbezahlung der Unterrichtsentgelte berechtigen die Schulleitung, nach schriftlicher Mahnung, zum Ausschluss. Bei ärztlich attestierter Krankheit des Schülers von mindestens zwei Wochen Dauer werden auf schriftlichen Antrag die Unterrichtsentgelte entsprechend zurückerstattet. Unterrichtsstunden, die wegen einer unvermeidlichen Verhinderung der Lehrkraft ausfallen, werden vor- bzw. nachgeholt. Wenn pro Schuljahr durch Erkrankung des Lehrers vier und mehr Unterrichtsstunden ausfallen und keine Vertretung zur Verfügung steht, dann werden die Unterrichtsentgelte anteilig zurückerstattet. Bei Unterrichtsausfall in Folge höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.

5. Probezeit
Für die Musikalische Früherziehung gelten die ersten zwei Unterrichtsmonate als Probezeit, für den Instrumentalunterricht die ersten drei Monate. Für Kündigungen innerhalb der Probezeit beträgt die Frist für schriftliche Kündigungen 2 Wochen zum Monatsschluss.

6. Unterrichtsformen mit mehreren Teilnehmern
In allen Unterrichtsfächern werden verschiedene Unterrichtsformen angeboten. Bei Formen mit mehreren Teilnehmern kann die jeweils erforderliche Teilnehmerzahl nicht garantiert werden. Bei einer Änderung der Teilnehmerzahl (z.B. durch Abmeldung eines Schülers) entscheidet die Schulleitung nach Absprache mit den gesetzlichen Vertretern, ob das Entgelt nach der Gebührenordnung erhöht oder die Unterrichtszeit entsprechend verkürzt wird.

7. Unterrichtsstätten
Der Unterricht findet ausschließlich in den von der Musikschule zugewiesenen Räumen statt. Die Benutzungsordnung für das Gebäude Klosterhof 1 in der jeweiligen Fassung ist zu beachten. Im Gebäude ist eine Fertigung ausgehängt.

8. Lernmittel
Die für den Unterricht erforderlichen Lernmittel (Noten, Instrumente etc.) sind auf Kosten der gesetzlichen Vertreter zu beschaffen. Eine beschränkte Anzahl von Instrumenten kann von der Musikschule ausgeliehen werden.

9. Unterrichtsentgelte
Für die Teilnahme am Unterricht erhebt die Stadt privatrechtliche Entgelte. Sie werden vom Gemeinderat festgelegt und in einer separaten Gebührenordnung zusammengefasst.

10. Aufsicht
Eine Aufsichtspflicht seitens der Musikschule besteht nur während des Unterrichts.

11. Unfallversicherung
Die Schüler sind gegen Unfall versichert.

12. Sonstiges
Schüler treten in den von der Musikschule angebotenen Unterrichtsfächern nur im Einvernehmen mit Lehrkraft und Schulleitung öffentlich auf. Die Veranstaltungen der Musikschule sind einschließlich der hierfür erforderlichen Vorbereitungen Bestandteil des Unterrichts. Die Teilnahme und Mithilfe der Schüler kann durch Schulleitung oder Fachlehrer eingefordert werden. Die Musikschule ist berechtigt, im Unterricht und in ihren Veranstaltungen Bild- und Schallaufzeichnungen herzustellen und diese für ihren Eigenbedarf sowie ihre Selbstdarstellung zu verwenden.

13. Inkrafttreten
Die Schulordnung tritt am 01. Mai 2011 in Kraft. Die Schulordnung vom 01. Dezember 2007 tritt zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.